In den späten 70 ger Jahren genoss die Theorie der effizienten Märkte Efficient Market Hypothesis, kurz EMH größer und größer werdende Beliebtheit. Verfechter dieser Theorie gaben an, dass der Preis einer Aktie zu jeder Zeit den wahren Wert eines Unternehmens repräsentiere, da der Preis ja durch hunderte Investoren gebildet wurde welche neue Informationen ultraschnell verarbeiten.

Warren Buffett und Benjamin Graham wiedersprachen dieser Theorie. Sie gaben zwar zu, dass der Markt in normalen Zeiten durchaus zu einer adäquaten Preisbildung im Stande ist, in Zeiten einer Hausse oder Baisse jedoch häufig zu sehr komischen Aktienbewertungen fand. Das Problem der Theorie der effizienten Märkte liegt ganz einfach darin, dass die Wissenschaftler die Gier und die Angst der Menschen völlig außer Acht ließen. Benjamin Graham verdeutlichte dieses Phänomen mit dem fiktiven Mr. Market. Sie müssen sich vorstellen sie besitzen ein Unternehmen und Mr.Market ist ihr Partner. Seit sie das Unternehmen mit Mr. Market gegründet haben will Ihnen Mr. Market ihre Anteile an dem Unternehmen abkaufen und er kommt jeden Tag in Ihr Büro und sagt Ihnen wie viel er heute dafür zahlen würde. Meist denken Sie Mr. Market´s Bewertung für ihren Anteil ist recht adäquat, jedoch ist Mr. Market auch manchmal ein bisschen verrückt und bietet Ihnen schon mal viel zu viel oder auch viel zu wenig für Ihren Anteil.

So ist Mr. Market am Ende einer Hausse gerne bereit ihren Anteil bei einem KGV von 40 zu kaufen, in einer Baisse jedoch spinnt Mr. Market völlig und meint das gesamte Unternehmen ist nicht mehr Wert als ein “Apfel und ein Ei”. Was Benjamin Graham mit dieser fiktiven Figur sagen möchte ist, dass Märkte eben nicht immer effizient sind und der intelligente Investor daraus immer einen Nutzen schlagen kann.

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